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Start

Tag der Offenen Gärten am 22. und 23.Juni 2013

Der Schlossverein lädt auch in diesem Jahr Naturliebhaber zum Besuch des Schlossparks ein. Sie können individuell oder um 14.00 und 16.00 Uhr unter fachkundiger Führung den Park genießen.

Die vollständig erhaltene barocke Schlossanlage ist von einem 14 ha großen Park umgeben. Die Anlage ist ein herausragendes bauliches Geschichtszeugnis der schwedischen Großmachtszeit in Deutschland. 1706 wurde erstmals der neuangelegte „Lustgarten“ erwähnt.

Unter Ehrenfried Heinrich August Graf von Keffenbrinck (1786-1875) wurde die ursprünglich barocke Schloss- und Parkanlage in den 1830er Jahren dem damaligen Zeitgeist gemäß erneuert und umgestaltet. Dabei wurde der Park nach dem Vorbild englischer Landschaftsgärten überformt. Die auf das Schloss zuführende doppelte Kastanienallee, eine als Lindenallee ausgebildete Hauptachse und die aus gespaltenen Findlingen errichteten Wasserbauwerke sind aus dieser Zeit. Besonders stolz sind wir auf unseren Caspar-David-Friedrich-Blick. Einen besonderen Blickfang bildet der Schlossteich mit seiner rechteckigen Insel.

Staunen Sie über interessante gartengestalterische Elemente und entdecken viele schöne Sichtachsen. Die Führung zeigt Ihnen bekannte und wenig bekannte Ecken unseres Park. Erleben Sie die dendrologischen und landschaftsarchitektonischen Besonderheiten des Parks. Der Greifswalder Künstler Arne Berg wird die natürlichen Töne des Parks mit seinem Flötenspiel bereichern.

 

Der in Zarrendorf beheimatete Bildhauer Steffen Brauer zeigt  Ihnen sein Können mit der Motorsäge.

Der Schlossverein ist besonders stolz auf zwei von ihm gestaltete Bänke, die noch vor einigen Jahren als alte, stolze Bäume dem Park sein Gepräge gaben.

 

In den Räumen des Schlosses stellt die Porzellanmalerin Bettina Thieme ihre Porzellanserien „Wiese“ und „Wilde Rosen“ vor.

Schauen Sie der Künstlerin über die Schulter und erwerben vielleicht sogar eines der immer wieder begehrten Stücke.

In unserem Cafe werden Sie an diesem Wochenende im doppelten Sinne verwöhnt. Selbstgebackene Kuchen und Torten sowie verschiedene Kaffee-Spezialitäten bringen Ihnen einen kulinarischen Genuss und für das musikalischen Ambiente sorgen Dr. Schimke (Violine) und Dr. Bartolomäus (Gitarre). Sie sorgen für gemütliche Kaffeehaus-Musik. Bei schönem Wetter können Sie dies alles in unserem Garten-Café genießen.

 


 „Ansichten“

nennt Adolf Müller seine Ausstellung in den Räumen des Schlosses Griebenow. Zur Vernissage konnten der Künstler und der Schlossverein annähernd 130 Kunstinteressierte, Freunde und Bekannte des Künstlers begrüßen.

In dieser Ausstellung zeigt der Künstler mit seinen Aquarell- und Fineliner-Arbeiten ein breites Spektrum seines Schaffens. Neben Landschaften, Portraits und Pflanzendarstellungen können Sie auch humorige Grafiken sehen.

Zu seinem Arbeitsstil stellt Adolf Müller fest, dass er sehr häufig vor Ort arbeitet, nur Öl-Arbeiten entstehen im Atelier. Seine Strichführung wird von Lockerheit und Ganzheitlichkeit geprägt. Er strebt in den Bildern Farbklang und Farbharmonie an. Für die Bilder typisch ist eine gedämpfte Farbigkeit, aber auch die lasurhafte, zarte Farbigkeit bei gleichzeitiger Einbeziehung der weißen Flächen. In der Themenwahl werden unspektakuläre Sichten bevorzugt und das Wesentliche manchmal überhöht dargestellt.

Zur Biografie: Adolf Müller ist 1940 in Łodz als Sohn eines Landarbeiters geboren worden. Nach einer abenteuerlichen Flucht im Winter 1944/45 landete der Treck mit der Familie (Mutter mit ihren 3 Kindern und weitere Familienangehörige) in Alsleben bei Bernburg. Die Familie erhielt durch die Bodenreform Land. Dies führte dazu, dass Adolf in seiner Kindheit und Jugend kräftig mit anpacken musste. Sein Vater hätte ihn gern in der Landwirtschaft gesehen, aber auf Anraten der Lehrer legte er das Abitur ab und studierte an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald Pädagogik in der Fachkombination Kunsterziehung und Polytechnik.

Bis zur Wende arbeitete er als Lehrer in verschiedenen Einrichtungen der Stadt und des Kreises Greifswald. Erst in den letzten Jahren nahm die künstlerische Tätigkeit in seinem Leben wieder einen größeren Raum ein, was viele Ausstellungen auch über die Grenzen Mecklenburg-Vorpommerns hinaus zeigen. 

 

Ausstellungsdauer: 5. Mai -30. Juni 2013



 

 
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