Anlässlich der Wiedereröffnung des Barockschlosses Griebenow nach umfassender Sanierung lädt der Barockschloß zu Griebenow e.V. zu einer wissenschaftlichen Tagung über die Geschichte Griebenows und die kulturhistorischen Verbindungen zwischen Vorpommern und Schweden ein.
Ort:
Barockschloß Griebenow
Teilnahmegebühr:
30 € pro Tag
Anmeldungen:
Bitte bis zum 30. Oktober 2026 an:
Barockschloß Griebenow
Schlossweg 3 19516 Süderholz, OT Griebenow
info@schloss-griebenow.de
Nutzen Sie gerne auch unser Anmeldeformular.
Nach Eingang der Teilnahmegebühr auf das Konto DE76 1505 0500 0100 1453 88 (SPK Vorpommern) erhalten Sie Ihre Teilnahmebestätigung. Für die Tagung steht nur eine eingeschränkte Platzkapazität zur Verfügung.
Einen Überblick über das Tagungsprogramm finden Sie weiter unten sowie in unserem Flyer.
Beiträge zur Geschichte von Griebenow
Seit 2003 befindet sich das Schloss im Besitz des gemeinnützigen Vereins Barockschloß zu Griebenow e.V., der es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Schlossensemble kulturell, touristisch und wirtschaftlich einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und dabei insbesondere die vorpommersche Kulturlandschaft in ihrer Tradition zu pflegen und zu vermitteln.
Hierbei legt der Verein sein Augenmerk auf
- die Erhaltung und Pflege der kulturhistorischen Anlagen als Ensemble, einschließlich der denkmalgeschützten Gebäudekomplexe,
- die Pflege der vorpommerschen Kultur und die Information über historische Ereignisse,
- den Schutz und die Erhaltung der Parkanlage sowie der darin vorkommenden Tier- und Pflanzenwelt.
Seit 2019 befindet sich das Schloss dank der Unterstützung der Gemeinde Süderholz in einer grundständigen Sanierung.
Projektinhalt Wiedereröffnung des Schlosses
Nach einer siebenjährigen grundständigen Sanierung mit Fördermitteln, die von der Gemeinde Süderholz eingeworben wurden, würdigt der Verein im Rahmen der Wiedereröffnung des Schlosses das Jahr 2026 mit der Rückbesinnung auf seine historischen Wurzeln. Neben einer Dauerausstellung sollen der Öffentlichkeit im Rahmen einer wissenschaftlichen Tagung im November 2026 neue Erkenntnisse über die kulturgeschichtlichen Verbindungen zwischen Vorpommern und Schweden vermittelt werden.
Tagungsprogramm
| Zeit | Veranstaltungspunkt |
|---|---|
Donnerstag, 19. November 2026 | |
| 11:00 Uhr | Moderation und Tagungsleitung: Prof. Dr. Haik Thomas Porada (Grimmen) Tagungsbeginn und Begrüßung durch den Vorstand des Barockschloß zu Griebenow e.V. Grußworte: Veronika Wand-Danielsson, Botschafterin Schwedens in Deutschland Patrick Dahlemann, Staatssekretär in der Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommerns Heiko Miraß, Staatssekretär für Vorpommern und das östliche Mecklenburg Alexander Benkert, Bürgermeister der Gemeinde Süderholz |
| 11:30 Uhr | Prof. Dr. Jens E. Olesen (Tremt): Die schwedische Großmachtzeit im Ostseeraum – ein Überblick |
| 12:30 Uhr | Mittagspause |
| 13:30 Uhr | Dr. Dirk Schleinert (Stralsund): Der Haushalt des Caspar Rausche im Spiegel der Vormundschaftsrechnungen von 1609 bis 1619 |
| 14:15 Uhr | Ivo Asmus M.A. (Greifswald): Die Familie Rehnskiöld und ihre Erben als Eigentümer von Griebenow |
| 15:00 Uhr | Asger Wienberg (Lund): Verdienst und Leistung im schwedischen Großmachtstaat rund um die Ostsee |
| 15:45 Uhr | Kaffeepause |
| 16:15 Uhr | Detlef Witt M.A. (Katzenow): Die Ausstattung der Kapelle in Griebenow als ein bedeutendes Ensemble des Barock – mit einem Seitenblick auf die Ausstattungen der Kirchen in Groß Bisdorf und Kreutzmannshagen – unter dem Patronat der Familie Keffenbrinck-Rehnskiöld |
| 17:00 Uhr | Carola Morgenstern (Greifswald): Die Freianlagen im Bereich des Griebenower Herrenhauses aus Sicht der Gartendenkmalpflege |
| 17:45 Uhr | Abendessen |
| 19:00 Uhr | Öffentlicher Abendvortrag – Prof. Dr. Sabine Bock (Schwerin): Einordnung des Griebenower Herrenhauses in die Architektur- und Kulturgeschichte dieses Bautyps im Ostseeraum. Musikalische Umrahmung durch Prof. Dr. Matthias Schneider, Dr. Beate Bugenhagen und Dr. Immanuel Musäus. |
Freitag, 20. November 2026 | |
| 09:00 Uhr | Prof. Dr. Bernd Honermeier (Gießen): Die Aufsiedlung der Güter Griebenow, Kreutzmannshagen und Willershusen in den späten 1920er- und 1930er-Jahren |
| 09:45 Uhr | Dr. Michael Lissok (Greifswald): Die Aufsiedlung des Gutes Griebenow im Zeitraum von 1928 bis 1933 aus architekturhistorischer Sicht |
| 10:30 Uhr | Kaffeepause |
| 11:00 Uhr | Giuliana von Kistowski (Nürnberg): Das Gut Griebenow und die Folgen der Bodenreform in der Erinnerung der Nachkommen der Familie von Langen-Keffenbrinck |
| 11:45 Uhr | Dr. Eckhard Oberdörfer (Greifswald): Hat Griebenow noch Glück gehabt? Denkmale, Denkmalschutz und Denkmallisten im DDR-Küstenbezirk. Die Kreise Grimmen, Greifswald und Wolgast. |
| 12:30 Uhr | Mittagspause |
| 13:30 Uhr | Dr. Monika Meyer-Klette (Jarmshagen): Vom Leerstand zum Kulturzentrum mit marodem Charme (1997–2003) Filmpräsentation: Manfred Dietrich |